Fliegen lernen

Hier finden sich Gesichter und Vornamen aller unserer Fluglehrer. Auf dem Flugplatz sind sie kompetente Ansprechpartner in allen Fragen der Ausbildung. Sie geben gerne Auskunft. Und es gibt keine dummen Fragen, sondern hölchstens dumme Antworten. In der Mitte findet sich Christoph, unser Ausbildungsleiter. Weiter unten haben wir dann noch die Fragen, die so normalerweise gestellt werden, beantwortet.

Segelfluglehrer Thomas Segelfluglehrer Benjamin Segelfluglehrer Wolfram
Segelflug-, Motorsegler- und Motorfluglehrer Thomas Segelflug- und Motorseglerlehrer Christoph Segelflug-, Motorsegler- und Motorfluglehrer Thomas
   
Segelfluglehrer Florian (und sein Hund Einstein) Segelfluglehrer Patrick  
     
     

Dies sind die Voraussetzungen für die Ausbildung zum Piloten (für Segelflugzeuge).

  • Mindestalter: 14 Jahre beim ersten Alleinflug, 16 Jahre für die Aushändigung des Scheins
  • Geburtsurkunde
  • Aufnahme in den Verein
  • Beglaubigte Genehmigung der Eltern (für Jugendliche unter 18 Jahre)
  • Polizeiliches Führungszeugnis
  • Fliegerärztliche Untersuchung bis zum ersten Alleinflug

Uh, ganz schön viel oder? Das Wichtigste jedoch ist, bei uns vorbei zu schauen! Man findet immer einen freundlichen Piloten am Platz. Bei einem persönlichen Gespräch mit unseren Fluglehrern kann man die meisten Dinge schnell klären – es ist gar nicht so schlimm. Ein Schnupperflug klappt auch mal auf die Schnelle! Wer den administrativen Kram hinter sich hat, der kann dann auch gleich loslegen. Die Theorie wird bei uns im Verein gepaukt. Die Ausbildung wird von unseren ehrenamtlichen Lehrern übernommen. Sicherheit und Spaß steht an oberster Stelle. Zur Ausbildung steht eine modernes Schulungsflugzeug vom Typ ASK21 zur Verfügung. Die Alleinflüge werden auf unserem Astir CS und unserer LS4 durchgeführt. Zur Überlandflugeinweisung wird auch unser Duo Discus eingesetzt. Der Arcus wird in der Zukunft bestimmt auch zur Trudeleinweisung eingesetzt werden, da unsere ASK21 nicht turdelt.

 

Dies sind die fachlichen Voraussetzungen zum Erwerb der Erlaubnis für Segelflugzeugführer (§36 LuftPersV)

  1. theoretische Ausbildung
  2. Flugausbildung
  3. Sprechfunkzeugnis
  4. Unterweisung in Sofortmaßnahmen am Unfallort

Die praktische Ausbildung

Die Flugausbildung umfasst mindestens 30 Flugstunden, davon mindestens 15 Stunden Alleinflug. Wird die Ausbildung innerhalb von 18 Monaten abgeschlossen, so ermäßigt sie sich auf 25 Flugstunden, davon mindestens 10 Stunden Alleinflug. Unser schnellster Schüler hat im November angefangen und seinen Schein im darauf folgenden Mai gemacht. Die Flugausbildung umfasst außerdem 60 Starts und Landungen, davon 20 Alleinstarts und Landungen und Landungen aus ungewohnter Position (mit Fluglehrer), drei Landungen auf einem fremden Flugplatz, ein Überlandflug von mindestens 50km Länge im Alleinflug und eine theoretische und praktische Einweisung zur Beherrschung des Flugzeuges in besonderen Flugzuständen.

Die theoretische Ausbildung

Da kümmern wir uns natürlich einmal darum,

  • wie ein Flugzeug so fliegt und wie es aufgebaut ist (Technik mit Aerodynamik),
  • dann um die Meteorologie, damit wir verstehen wann wir gute fliegen können,
  • um die Navigation, damit wir immer wissen wo wir sind und auch abschätzen können wohin wir noch kommen können),
  • um das Luftrecht, damit wir um unsere Rechte und Pflichten wissen,
  • um das Verhalten in besonderen Fällen, damit wir wir gut vorbereitet sind, wenn es einmal nicht so ideal läuft,
  • und das Menschliche Leistungsvermögen, damit wir zum einen wissen, was unser Körper beim Fliegen mitmacht und was nicht, und zum anderen auch darum das psychologisch beim Fliegen und Entscheiden abläuft, damit wir erkennen nach Möglichkeit Handlungsketten unterbrechen können, die zum Unfall führen könnten. Sei es einfach mal an einem Tag nicht zu fliegen weil wir uns nicht gut fühlen, wir Probleme von woanders mitbringen, oder einfach was Wetter nicht danach ist. Aber auch um zu verstehen wie wir uns psychologisch auf unsere wunderbaren Flüge vorbereiten können.

Prüfung

Es gibt zum einen den theoretischen Teil der Prüfung, der bei der Regierung von Oberbayern in München abgelegt wird. Jeden Montag Vormittag werden da zukünftige Luftfahrer geprüft. Und danach kommt dann der praktische teil der Prüfung, den ein Prüfer vom Luftamt normalerweise bei uns in Königsdorf abnimmt.

Kosten

Soviel zum Gesetz. Aber wie gesagt, Sicherheit steht bei uns an oberster Stelle. Deshalb bekommt jeder angehende Pilot eine gründliche und umfassende Ausbildung – bis jetzt hat’s noch jeder gelernt! Und die Kosten? Die halten sich auch in Grenzen! 30 Flugstunden mit 60 Starts ist das Minimum. Bei 100€ Segelflugpauschale pro Jahr und 5€ pro Windenstart (4€ für Schüler und Studenten) (o.k., ein paar Flugzeugschlepps sind wahrscheinlich auch bei der Ausbildung dabei…) macht das grübelgrübel… Dazu kommen noch der Vereinsbeitrag, Prüfungskosten und Sprechfunkzeugnis. Aber man kann mit 1500€ und 2500€ für die gesamte Ausbildung (inkl. Vereinsbeitritt!) rechnen. Nun schlägt aber §2 unserer Vereinssatzung zu, denn wem das zuviel ist, der kann das Fliegen auch noch günstiger gestalten (nur Jugendliche – mehr Info am Flugplatz).