Um für den Luftsport zu begeistert, ermöglichen wir es in unseren mehrsitzigen Flugzeugen mitzufliegen.
Wenn erst einmal das Schauen auf die Landschaft aus dem Flugzeug im Vordergrund stehen soll, dann erfolgt dies meist in unserem Schleppflugzeug oder unserem Motorsegler. Das motorisierte Fliegen hat in diesem Fall den großen Vorteil, dass gezielt Punkte angeflogen werden können, die angeschaut werden wollen.
Für das Segelfliegen begeistern wir natürlich am liebsten durch einen Mitflug im Segelflugzeug. Für die ersten Flüge empfehlen wir Flüge außerhalb der Thermikzeit, also am Vormittag oder späten Nachmittag und auch keine allzu langen Flüge, denn der Körper muss sich erst an die für ihn anfangs ungewohnten Bewegungen des Segelflugzeugs gewöhnen. Außerhalb der Thermikzeit ist es zudem viel wahrscheinlicher, dass ein Doppelsitzer für einen Mitflug bereit steht, denn wenn die Thermik da ist, ist unser Duo häufig im sportlichen Wettkampf unterwegs.
Die günstigste Form des Mitflugs ist ein Windensart. Dies ist auch die Startart, in der bei genügend Begeisterung für das Segelfliegen dann die meisten Starts in der Ausbildung erfolgen würden. Ein Flug an der Winde dauert ohne Thermikunterstützung so zwischen 6 und 8 Minuten und vermittelt natürlich schon viel vom Gefühl der Fliegerei. Manchmal ist die Warteschlange am Windenstart aber so lange, dass wir alle unsere Windenkapazität für die Ausbildungsflüge benötigen.
Dann empfiehlt es sich im Flugzeugschlepp zu starten, was leider deutlich teuer ist, aber auch ohne Aufwind längere Flüge ermöglicht. Dabei können wir auf 600 Meter schleppen und dann die Höhe mit einigen Kreisen abgleiten.
Wir können natürlich auch zum Blomberg, unserem Hausberg gezogen werden, von wo der Blick auf das Oberland und die Vorberge schweifen kann. Einen ersten Eindruck vom Fliegen im Gebirge können wir mit einem Schlepp zur Bendiktenwand vermitteln. Wir können natürlich auch noch weiter in das Gebirge schleppen und dann die wunderbare Landschaft betrachten und das Dahingleiten im Segelflugzeug vermitteln. Die Kosten für einen Schlepp bis zur Zugspitze mit anschließendem Gleiten entlang des Wettersteins sind aber dann doch schon höher als das, was die meisten unserer Piloten im Jahr für Starts ausgeben.
Zum Mitfliegen sollten sie gutes Schuhwerk, Sonnenschutz für den Kopf und die Haut, eine Sonnenbrille und entsprechend warme und bequeme Kleidung mitbringen. Segelflugzeuge haben keine Heizung, und die Temperatur nimmt pro 100 Meter so um 0.8 °C ab. Etwas zum Trinken in einer Plastikflasche und eine kleine Brotzeit, sollte die Wartephase vor dem Start mal ein wenig länger werden, ist bestimmt auch keine schlechte Idee.
Ob ein Mitflug an einem Tag möglich ist, kann immer nur kurzfristig entschieden werden; denn Fliegen ist vom Wetter anhängig. Daher einfach bei uns vorbeischauen, am Wochenende ist bei fliegbarem Wetter so ab 9 Uhr fast immer jemand da, oder telefonisch unter 08179 8925 am Flugplatz oder unter 08025-996282 mit Jürgen Steinborn abklären ob und zu welchen Konditionen wird für das Fliegen begeistern können.
0 Responses to “Mitfliegen”