Wir freuen uns auf Ihre Anregungen, Ihre Fragen – und auf Ihren Besuch. Natürlich nicht nur auf dieser Seite, sondern am liebsten auf unserm Flugplatz in Königsdorf. Die Anfahrt finden Sie hier.
Herzliche Grüße
Ihre “Isartaler”
Die ersten Tages des Jahres brachten auch gleich den ersten Alleinflug von Joe Eberl. Nachdem Joe in November mit der Schulung angefangen hatte, und bei jedem fliegbaren Wetter geschult hat, konnte er sich dann im neuen Jahr, sobald der sein Flugtauglichkeitszeugnis vom Fliegerarzt erhalten hatte, frei fliegen. Seine drei Flüge im Alleinflug meisterte er nach nur 25 Schulstarts bravourös.
Liebe Leser!
Hier findet Ihr eine lange Reportage über einen unglaublichen Flug: “Kalte Füße”
Wer sich die Zeit nehmen will, mich auf dem fünfstündigen Wellenritt am ersten Advent 2009 zu begleiten (einem Flug, der unglaublicher und eindrucksvoller nicht hätte sein können), dem sei hier die Möglichkeit dazu gegeben. Dem Rest sei es vergönnt, wenigstens kurz mit mir die Fotos zu genießen: Impressionen, die allerdings nicht ein Zehntel der Faszination ausdrücken können, welche ein Wellenflug mit sich bringt.
Selbst der Text vermag dies nicht annähernd zu vermitteln.
Einen frohen Nikolaus wünscht
Der Benni
Segelflieger montieren Skier an ihr Schleppflugzeug
Die starken Schneefälle Ende letzter Woche machten die Start- und Landebahn am Segelflugplatz in Königsdorf unbenutzbar. Das tolle Wetter am Sonntag lud aber zum Fliegen geradezu ein. Kurzerhand wurden daher an das Fahrgestell des Schleppflugzeugs vom Typ Husky spezielle Ski montiert und man konnte auf dem unberührten Schnee, wie ein Skifahrer im Tiefschnee starten und landen.
Die Husky, die mit ihrem 180 PS starken Motor in Königsdorf normalerweise zum Schleppen von Segelflugzeugen eingesetzt wird, wird in den USA gebaut. Dort und in Kanada wird sie oft auf den unzähligen kleinen und kurzen Natur-Landepisten eingesetzt. Auch in Alaska hat sie aufgrund ihrer guten Kurzstarteigenschaften viele Freunde. In Alaska und Kanada wird die Husky auch im Winter mit Skiern am Fahrgestell eingesetzt, da die Pisten dort nicht geräumt werden können. In Deutschland sind insgesamt nur etwa 20 Flugzeuge mit Skiern ausgerüstet und haben dafür eine extra Zulassung vom Luftfahrtbundesamt. Für die Königsdorfer Piloten war Richard Bieber, 51-jähriger Arzt, der es seit 1978 bisher auf über 2000 Flugstunden gebracht hat, federführend für den Umbau und die Zulassung der vereinseigenen Husky zum Skiflugzeug verantwortlich. Bieber war am Sonntag auch der erste, der den jungfräulichen Flugplatz mit eben dieser Husky nutzte. „Es ist einfach phantastisch als erster auf einem frisch eingeschneiten Flugfeld zu landen und seine Spuren zu ziehen, wie beim einem unberührten Tiefschneehang, aber absolut keine Lawinengefahr!“ war sein Kommentar nach der Landung.
Normalerweise herrscht am Segelflugplatz in Königsdorf während der kalten Jahreszeit Winterschlaf. Lediglich die Flugschüler des SFZ Königsdorf drücken die Fliegerschulbank während des Theorieunterrichts und in den Werkstätten herrscht Hochbetrieb bei den Wartungsarbeiten.
Am Donnerstag jedoch startete Wolfgang Hake jun. zu einem ganz außergewöhnlichen Segelflug. Die Thermik kann momentan nicht als Aufwind der lautlosen Gleiter genutzt werden, da die Sonneneinstrahlung, der Motor für die thermischen Aufwinde viel zu schwach ist. Bei der in der letzten Woche vorherrschenden Föhnwetterlage bilden sich jedoch so genannte Leewellen aus. Durch den starken Föhnwind, der aus Süden über die Alpen hinweg bläst bilden sich Luftschwingungen, vergleichbar mit einer Welle, die sich hinter einem Stein bildet, der sich im fließenden Wasser befindet. Diese Fönwellen auszunutzen gelang dem 21-jährigen Hake, ein für die Jahreszeit bemerkenswerter Flug.
Nach dem Schlepp hinter der von Edi Eichenseher gesteuerten Schleppmaschine klinkte Hake über dem Trimini bei Kochel aus, wo erfahrungsgemäß bei solchen Wetterlagen die erste nutzbare Welle steht. Nach kurzem Suchen fand er dann auch ein gutes Aufwindfeld und konnte mit durchschnittlich zwei Meter pro Sekunde bis auf 3700 Meter steigen. Gegen den mit bis zu 70 km/h starken Wind flog der Maschinenbaustudent Richtung Süden vor und konnte über dem Karwendelgebirge erneut einen Wellenaufwind finden. Über Leutasch konnte er sogar bis 4500 Meter Höhe steigen, was in diesem Gebiet die maximal erlaubte Flughöhe von der Flugsicherung. Hierbei atmete er Höhensauerstoff aus der mitgeführten Sauerstoffanlage. Trotz der dicken Winterkleidung wurde es bei Außentemperaturen um minus 15° Celsius nach fünf stündigem Flug doch „ziemlich kalt, vor allem an den Füßen“, die im Cockpit unter der Abdeckung nicht der wärmenden Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind, wie Hake nach der Landung verriet. Insgesamt gab es an diesem Tag in ganz Europa nur zwei Segelflieger, die diese Wetterlage zu Wellenflügen nutzen.
1.: In 3700 Meter Höhe in der Föhnwelle über dem Walchensee
2.: In 4.300 Meter Höhe in der Föhnwelle über dem Karwendelgebirge
3.: In 4.500 Meter Höhe in der Föhnwelle über Leutasch
Neben vielen anderen Wettbewerbserfolgen kann das Segelflugzentrum auf eine Reihe Gewinner des Barron Hilton Club stolz sein:
- 1984 Jürgen Wördehoff in der Clubklasse
- 1986/87 H. Hertrich Clubklasse
- 1992/93 A. Moser / R. Philipp Doppelsitzerklasse
- 2002/03 M. Schunk und A. Behrendt
1996 Deutsche Doppelsitzermeisterschaft
1. Platz Mathias Schunk / Urs Mahnel
4. Platz Kim Wium-Andersen / Peter Hein
1996 Bayerische Juniorenmeisterschaft
2. Platz Jens Ammerlahn
1997 Internationale Bayerische Meisterschaft Standardklasse
1. Platz Mathias Schunk
5. Platz Armin Behrendt
1997 Bayerische Meisterschaft Clubklasse
1. Platz Tim Böttcher
1998 Deutsche Kunstflugmeisterschaft
7. Platz Wolfgang Schieck
1999 Deutsche Juniorenmeisterschaft Clubklasse
2. Platz Jens Ammerlahn
1999 Bayerische Meisterschaft Clubklasse
1. Platz Jens Ammerlahn
7. Platz Wolfgang Schieck
1999 Bayerische Meisterschaft Standardklasse
3. Platz Armin Behrendt
5. Platz Mathias Schunk
2000 Deutsche Meisterschaft Standardklasse
3. Platz Mathias Schunk
5. Platz Armin Behrendt
(damit beide für die Nationalmannschaft qualifiziert)
2000 Deutsche Kunstflugmeisterschaft
3. Platz Wolfgang Schieck
2000 Oberbayerische Meisterschaft
2. Platz Walter Uebelhoer
3. Platz Günther Sulzbeck
2002 Deutsche Kunstflugmeisterschaft
5. Platz Wolfgang Schieck
2004 Bayerische Doppelsitzer Meisterschaft
1. Platz Michael Besser / Kim Wium Andersen
2004 Süddeutsche Meisterschaft
1. Platz Mathias Schunk
3. Platz Armin Behrendt
Vereinswertung
1998 7. Platz
2000 6. Platz
2001 10. Platz
2002 8. Platz
2003 5. Platz
2004 1. Platz (SFZ Königsdorf)
2009 1. Platz (SFZ Königsdorf)
Mannschaftswertungen
Offene Klasse
2004 1.Platz Armin Behrendt, Mathias Schunk, Uwe Hartmann 2. Platz Hannes Gahr, Klaus Peter Renner, Thomas Baumann
Standardklasse
1996 1. Platz Mathias Schunk, Kim Wium-Andersen, Sebastian Allgaier
1998 1. Platz Mathias Schunk, Armin Behrendt, Günther Sulzbeck 4. Platz Rudi Marks, Thomas Mattern, Jens Ammerlahn
2000 3. Platz Mathias Schunk, Thomas Mattern, Stefan Doerries
2001 2. Platz Mathias Schunk, Kim Wium-Andersen, Günther Sulzbeck
2002 1. Platz Mathias Schunk, Armin Behrendt, Urs Mahnel
2004 1. Platz Armin Behrendt, Herbert Weiß, Mathias Schunk
Doppelsitzerklasse
1996 2. Platz Wium-Andersen / Hein, Schunk / Mattern, Fuchs / Kraul
1998 6. Platz Schunk / Hein, Ammerlahn / Wehnert, Kraul / Castringius
2002 1. Platz Behrendt/Malzacher, Schunk/Kraul, Baumann/Liebermann
18 Meter Klasse
2003 2. Platz Mathias Schunk, Armin Behrendt, Jens Ammerlahn
2004 1. Platz Mathias Schunk 5. Platz Armin Behrendt 6. Platz Thomas Baumann
Clubklasse
2003 2. Platz Mathias Schunk, Armin Behrendt, Jens Ammerlahn
2004 2. Platz Armin Behrendt, Mathias Schunk, Wolfgang Schieck
Einzelwertungen
18 Meter Klasse
2003 6. Platz Mathias Schunk
2004 1. Platz Mathias Schunk 5. Platz Armin Behrendt 6. Platz Thomas Baumann
Standardklasse
1996 3. Platz Mathias Schunk 5. Platz Kim Wium-Andersen
1998 4. Platz Günther Sulzbeck 7. Platz Mathias Schunk
2001 1. Platz Mathias Schunk
2002 1. Platz Mathias Schunk
Doppelsitzerklasse
2002 3. Platz Armin Behrendt / Sandra Malzacher 4. Platz Mathias Schunk / Christoph Kraul 5. Platz Christoph Kraul / Mathias Schunk
2003 1. Platz Mathias Schunk 2. Platz Armin Behrendt
Clubklasse
1998 8. Platz Wolfgang Schieck
2003 2. Platz Mathias Schunk
Juniorenkonkurrenz
1998 1. Platz Jens Ammerlahn
2002 1. Platz Jens Ammerlahn
Bayerische Meisterschaft im Streckensegelflug
Vereinswertung
1996 1. Platz
1997 1. Platz
1998 1. Platz
1999 1. Platz
2000 3. Platz
2001 3. Platz
2002 3. Platz
2003 1. Platz
2004 1. Platz (SFZ Königsdorf)
Mannschaftswertung – Offene Klasse
2004 1.Platz Armin Behrendt, Mathias Schunk, Uwe Hartmann / 2. Platz Hannes Gahr, Klaus Peter Renner, Thomas Baumann
Mannschaftswertung – 18 m Klasse
2001 5. Platz Stefan Doerries, Walter Uebelhoer, Hannes Gahr
2003 1. Platz Mathias Schunk, Armin Behrendt, Jens Ammerlahn
Mannschaftswertung – Standardklasse
1996 1. Platz Mathias Schunk, Kim Wium-Andersen, Sebastian Allgaier
1998 1. Platz Mathias Schunk, Armin Behrendt, Günther Sulzbeck / 2. Platz Rudi Marks, Thomas Mattern, Jens Ammerlahn
2000 1. Platz Mathias Schunk, Thomas Mattern, Stefan Doerries
2001 1. Platz Mathias Schunk, Kim Wium-Andersen, Günther Sulzbeck
2002 1. Platz Mathias Schunk, Armin Behrendt, Urs Mahnel / 5. Platz Wium-Andersen, Mattern, Kraul
2003 2. Platz Thomas Baumann, Andrej Kolar, Thomas Mattern / 7 . Platz Mathias Schunk, Armin Behrendt, Jens Ammerlahn
2004 1. Platz Armin Behrendt, Herbert Weiß, Mathias Schunk
Mannschaftswertung – Rennklasse:
1998 2. Platz Günther Sulzbeck, Thomas Mattern, Karl Findl
1999 2. Platz Thomas Mattern, Uwe Reumuth, Stefan Weber
Mannschaftswertung – Clubklasse
1998 3. Platz Wolfgang Schieck, Tim Böttcher, Peter Hein
2000 1. Platz Wolfgang Schieck , Jens Ammerlahn, Sebastian Allgaier
2001 3. Platz Wolfgang Schieck , Jens Ammerlahn, Christoph Kraul
2003 1. Platz Mathias Schunk, Armin Behrendt, Jens Ammerlahn / 9 . Platz Christoph Kraul, Hans Trautenberg, Wolfgang Schieck
2004 1. Platz Armin Behrendt, Mathias Schunk, Wolfgang Schieck / 2. Platz Christoph Kraul, Gerhard Altnöder, Hans Trautenberg
Mannschaftswertung – Doppelsitzerklasse
1996 1. Platz Wium-Andersen / Hein, Schunk / Mattern, Fuchs / Kraul
1997 1. Platz Mahnel / Ammerlahn, Schunk / Kraul, Allgaier / Behrendt
1998 1. Platz Schunk / Hein, Ammerlahn / Wehnert, Kraul / Castringius
2000 2. Platz Mattern/Kraul, Allgaier/Doerries, Schunk/Erlenkeuser
2001 3. Platz Klette/Kraul, Schunk/Ammerlahn, Mattern/Doerries
2002 1. Platz Behrendt/Malzacher, Schunk/Kraul, Baumann/Liebermann / 3. Platz Kraul/Schunk, Herter/Sulzbeck, Besser/Ammerlahn
Juniorenkonkurrenz
2002 4. Platz Jens Ammerlahn, Florian Reinhold, Fritz Welter
Einzelwertungen 18 Meter Klasse
2003 2. Platz Mathias Schunk / 6. Platz Armin Behrendt
2004 1. Platz Mathias Schunk / 5. Platz Armin Behrendt / 6. Platz Thomas Baumann
Standardklasse
1996 1. Platz Mathias Schunk / 3. Platz Kim Wium-Andersen
1998 1. Platz Günther Sulzbeck / 3. Platz Mathias Schunk / 5. Platz Armin Behrendt
2000 3. Platz Mathias Schunk / 5. Platz Rudi Marks
2001 1. Platz Mathias Schunk
2002 1. Platz Mathias Schunk
2003 4. Platz Thomas Baumann
Clubklasse
1998 2. Platz Wolfgang Schieck
2001 5. Platz Wolfgang Schieck
2003 2. Platz Mathias Schunk / 5. Platz Hans Trautenberg
Doppelsitzerklasse
1996 2. Platz Kim Wium-Andersen / Peter Hein / 4. Platz Mathias Schunk / Thomas Mattern
1998 4. Platz Mathias Schunk / Peter Hein / 5. Platz Jens Ammerlahn / Ecki Wehnert
2000 3. Platz Christoph Kraul / Thomas Mattern
2002 1. Platz Armin Behrendt / Sandra Malzacher / 2. Platz Mathias Schunk / Christoph Kraul / 3. Platz Christoph Kraul / Mathias Schunk
2003 1. Platz Mathias Schunk / 2. Platz Armin Behrendt / 7. Platz Christoph Kraul
Juniorenkonkurrenz
1996 1. Platz Jens Ammerlahn
1998 1. Platz Jens Ammerlahn
2000 1. Platz Jens Ammerlahn
2001 5. Platz Jens Ammerlahn
2002 1. Platz Jens Ammerlahn





